KISSIN’ DYNAMITE: Stadionrock des 21. Jahrhunderts – “Not The End Of The Road” wirkt selbstbewusst

15 Jahre nach ihrer Gründung beweisen KISSIN’ DYNAMITE: “Not The End Of The Road” zeigt auch nach dem Ausstieg von Kissin’ Dynamite Urgestein-Drummer Andi Schnitzler, dass der Wechsel zu Neu-Schlagzeuger Sebastian Berg und der neuen Label-Heimat der Kreativität und Spielfreude keinen Abbruch getan hat. Man kann über die zwischen den Brechern eingefügten ruhigen Passagen meckern und ihnen Pop-Fetzen vorwerfen aber verdammt, wer auf so hohem Niveau ein Album schafft, welches einem mit eingängigen Songs das Gefühl von Weite, Tiefe und Freude beim Zuhören gibt, der darf sich so auslassen wenn er Bock drauf hat.

KISSIN’ DYNAMITE: Stadionrock des 21. Jahrhunderts!

Immer wieder peitschen einem dafür umso kraftvollere Rock-Kanonen um die Ohren. Die beiden Opener, “Not The End Of The Road” und “What Goes Up” heben das neueste Werk direkt in einen Olymp. Hymnisch mit der nötigen Stampfer-Mentalität gröhlt man alles mit was man behält. Und da liegt ihre große Stärke. Nichts gegen die balladesken Auswüchse oder des sozialen Engagements aber die ganz große Stärke von KISSIN’ DYNAMITE liegt in den Kompositionen der druckvolleren Songs mit Ohrwurmfaktor. Das zeigen auch “Only The Dead”, “All For A Halleluja”, “No One Dies A Virgin”, “Defeat It” oder “Voodoo Spell”. Während andere Bands nach so langer Schaffenszeit eher altbacken und gediegen wirken, zeigen sich KISSIN’ DYNAMITE frisch, kreativ und frei von allen Zwängen. Der Stadionrock des 21. Jahrhunderts!

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Quelle: Beastie Butterfly, Kissin’ Dynamite, Napalm Records, YouTube